Moto 15-BMW R 1250 GS:

Erste verräterische Gedanken im März 2021:

Meine BMW K 1600GT: 10 Jahre jung / 160 000 Km /
topfit in jeder Hinsicht –
die 340 Kg werden allerdings von Jahr zu Jahr schwerer und ich älter…

Hat sich klasse gehalten, mein King Klong – ich eigentlich auch:
Aber 70 Jährchen spürt man eben hier und da – Stichwort Rücken

 

Wer könnte die K ersetzen? Erste Probefahrt mit einer R 1250 GS…

 

Andere Mütter haben auch schöne Töchter:
Yamaha Tracer 9 – 900ccm-210kg-120PS
Fahrwerk/Motor/Getriebe: Fahrspaß ohne Ende, Killerkriterien:
Verarbeitung-Instrumentarium-Null Connectivity

 

Der hier geistert halt immer wieder in allen meinen Überlegungen herum:
Der aktuelle wassergekühlte 2-Zyl.-BMW-Boxermotor mit 146 Nm und 136 PS.
Variable Ventilsteuerung!

 

Also hab‘ ich mir für einen Tag auch eine RS angelacht:
Die absolut hübschere Schwester der GS!
Fazit:
Windschutz unterirdisch – Kniewinkel nicht langstreckengeeignet – schade eigentlich…

 

Übrigens, Schande über BMW:
Dieses zuschaltbare und überaus hübsche und informative Display
gibt’s nur für die „Sportmotorräder“ von BMW, nicht für die GS!
Als könne man mit einer GS nicht Supersportler jagen…
Äußerst eigenartige Philosophie,
die man bei BMW da an den Tag legt!

 

Aber jetzt geh’n wir erst mal für zehn Tage in unser Hörbranz-Häusle am Bodensee.
Die GT ist komfortabel auf dem Hänger mitgereist…

 

In Stockach haben wir dann nochmal eine GS für einen Tag gemietet.
Zu zweit haben wir ja bisher keine Erfahrung mit diesem Motorrad.

 

Die beiden passen eigentlich auch ganz gut zusammen!

 

Nach dem superfeinen Minipässchen mit der GS von Lochen/Hofen (bei Lindau/Bregenz)
nach Eichenberg kommt dIr zwangsläuig das Grinsen in’s Gesicht!

 

Und bei einem kurzen Halt in Eichenberg ist dieses stimmungsvolle Bild entstanden.
Übrigens „vor dem Vorderrad“: Lindau-Insel

 

Vom Gewicht und dem GS-Handling wieder mal ziemlich beeindruckt und – was diesbezüglich
ganz Neues, von meiner Frau GS-seitig unterstützt,
hab‘ ich (mit einigem Schmerz) eine Verkaufsannonce aufgegeben.
Innerhalb 3 Tagen gab es 5 Interessenten!
Einer davon, und genau so einen
hab‘ ich mir für meine GT gewünscht,
war witzigerweise aus Weissach, wo ich ja auch wohne:
Der hat sie nach 2 h-Motogespräch in der Garage auch gewollt – und bekommen!

 

Auf der Suche nach einer neuen BMW-Vertretung
(wir ziehen im nächsten Jahr um)
bin ich in Heilbronn bei Herrmann&Rhein gelandet:
Nach einem leicht „reibungsbehafteten Einstieg“
hab‘ ich den feinen Chef dort,
den Andreas Winkelbeiner näher kennengelernt (und er mich)…

 

 

…und um das Ganze abzukürzen:
Egal, was ich gehört und gesehen habe, I was deeply impressed
und hab‘ mir nach dem zweiten Besuch unter den neuen GSsen…

 

…die ausgesucht, die mich am freundlichsten angelächelt hatte!

 

Der Werks-Montageauftrag:
Ich würde mal sagen: Viel hat da nicht gefehlt…

 

Wie gesagt: „Schwer beeindruckt“
Der Chef hat es sich nicht nehmen lassen, das GT-Nummernschild wegen
natürlich nicht passendem Lochbild provisorisch zu befestigen!

 

Ein echter Feiertag: Das neue Motorrad abholen!

 

Irgendwie ist sie hübscher als alle anderen GSse!

 

Ja, und es sieht eigentlich nicht so aus, aber sie ist tatsächlich ungefähr 80 kg leichter als die GT!

 

Und das sollte auch nicht unerwähnt bleiben:
Die K1 aus den 90er Jahren hatte ja wie praktisch fast alle Motorräder damals und heute,
einen Saugmotor.
Diese hier gehört dem Andreas Winkelbeiner und ist, fast nicht zu sehen,
mit einem Turbolader aufgebaut!

 

Im Rahmendreieck zu sehen: das Verdichtergehäuse des Laders!

 

Zuhause waren für wenige Tage beide noch unter einem Dach:
Und es war für beide nicht einfach:
Die eine hat dauernd gesagt: „Schau‘ mal wie leicht ich bin“ worauf die andere gekontert hat:
„Stimmt, und ziemlich häßlich dazu“!
Naja, als die GT dann ihren neuen Besitzer glücklich gemacht hat,
war wieder Ruhe in der Garage…

 

Und ich konnte noch die eine…

 

…oder andere „sich aneinander gewöhnen-Fahrt“ mit ihr machen.

 

Also Kofferfan bin ich nicht,
aber es geht eben nicht immer ohne die Dinger!

 

So sieht sie inzwischen im „Alltagskleid“ aus:

 

Und so, wenn ich ein paar Tage „Ausgang“ bekomme.
Koffer und Topcase nur bei größeren Reisen oder
wenn’s Mädle mit dabei ist…

 

Mein erstes Fazit nach jetzt 3000 km:
Fahrwerk, Komfort, Handling, Bremsen, Motor: 10/10
Verarbeitung: 7/10
Antriebstrangdynamik: 10/10
Antriebsstrangakustik: 4/10
Konstruktive Liebe zum Detail: 6/10
Navigator 6: 4/10

Ok,Ok, jetzt hör‘ ich auf und weil ich eben ein Moto-Vögele hab‘, mach‘ ich,
wenn ich mal so 20 000km mit dem Teilchen unterwegs war,
eine umfangreiche, natürlich objektive Beurteilung:

Subjektiv-objektiv!

 

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2 Antworten

  1. Servus CEDE, dann wünsch ich dir mal viel Spass mit Deiner neuen Kuh 🙂
    Vernünftige Entscheidung das „Kampfgewicht“ zu reduzieren.
    Deinem Mädl und Dir alles Gute und bis die Tage
    Thomas

    P.S.: hab zwar keine Website (zu blöd) aber auf Facebook hab ich seit mitte 2020 die Seite „roads to do“ 😉

  2. cede sagt:

    Hi Thomas,
    schön, von Dir zu hören!
    Und sorry, mit Facebook und Co hab‘ ich nicht’s am Hut…
    Vielleicht treffen wir uns ja mal wieder irgendwann, irgendwo…
    So zwei alte Fahrensleute passen schon gut zueinander!
    Ganz liebe Grüße, Christoph

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