ZS1-Wer ist der Bursche und weshalb diese Website?

Das Leben ist kurvenreich:

Baujahr 1951 – zum 2.Mal verheiratet – keine Kinder – keine Vorstrafen –
2x sitzen geblieben – kompletter Motorrad- und Autovogel – also Automechaniker gelernt –
nach BMW-, Alfa Romeo- und Simca-Autohäusern
zu Porsche in’s Entwicklungszentrum Weissach gewechselt –
nach 5 Mechanikerjahren und Meisterprüfung als Sachbearbeiter übernommen –
30 Jahre als Sachbearbeiter, davon 10 Jahre als Getriebe-Teamleiter im Motorsport geackert –
nach Scheidung und Carrera GT einen Stent in’s Herz bekommen –
50% schwerbehindert – inzwischen Rentner – glücklich und zufrieden…

Und das hab‘ ich wahrscheinlich von meinem geliebten Großvater geerbt:

Bildle und Fotos sammeln, die (eigene) „Geschichte“ irgendwie festhalten
und kleine Stories dazu verfassen:

Nach dem jahrzehntelangen Erstellen von ca. 50 Fotoalben
( Eigene und Porsche-Projekte ) folgten fortschrittsentsprechend etwa 20 Fotobücher
und mit dem Umstieg von Windows auf Apple ( teuer, aber genial! )
eine prima geordnete 80 000 Bilder-Sammlung, wurde mir langsam klar:

Ein perfektes Werkzeug, aus all dem eine kleine persönliche Autobiographie zu basteln, ist –

eine eigene WEBSITE!

Vielleicht hat der eine oder andere Spaß daran,
vielleicht wird sie vom einen oder anderen auch zerrissen –
ist mir, hoffe ich, ziemlich „wurscht“ – also was das Zerreißen angeht,
die Spaß daran haben und das vielleicht auch äußern,
tun meinem Ego natürlich gut…

Ganz unterm Strich mach‘ ich die website wahrscheinlich aber für mich alleine –
es könnte ein toller Rückblick auf die letzten 67 Jahre werden –
und Spaß macht’s auch noch irgendwie…

.


.

Und noch ein Wort zum Inhalt der Website:

Ich bin, glaub‘ ich, ein ziemlich unbekümmert transparenter Typ,
sehr zum Entsetzen mancher Freunde und Bekannten,
vor allem aber auch meiner ersten und zweiten Frau.

Es könnte sein, sie würden mir „die Augen auskratzen“,
wenn ich sie hier mit aufführen würde…
Also bleibt das gemeinsame Privatleben (natürlich) weitgehend außen vor.

.


 

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8 Antworten

  1. Klaus Betten sagt:

    Hallo Christoph,
    Ich habe gestern noch recht intensiv auf deiner Homepage gestöbert. Ich kann nur sagen: Hut ab! Echt klasse gemacht! Wäre echt schade, falls Jemand von PAG dort dazwischenfunkt! Aber selbst ohne Porsche-Inhalte noch sehr sehenswert…
    Ich freue mich auf den 03.09.. Bis dann!
    Klaus

  2. Klaus Falkenstein sagt:

    Hallo Christoph,
    habe Infos zum Porsche 956-Getriebe gesucht und kam so auf Deine Website.
    Frage zum Thema Getriebe: Warum baut(e) Porsche schrägverzahnte Zahnräder in Renngetrieben? Auch das vom 917 ist schrägverzahnt. Allgemein hat Schrägverzahnung schlechteren Wirkungsgrad, Axialkräfte auf die Lagerung und teurer in der Herstellung.

  3. Hi Klaus,
    alte Porsche-Tradition war über viele Jahre schon immer, Serientechnologie auch im Rennauto unterzubringen und dasselbe entsprechend natürlich auch umgedreht:
    Die 1953 patentierte Porsche-Synchronisierung ( auch in Fiat, Simca usw. verwendet ) wurde bis in die 70er-Jahre in Verbindung mit natürlich schrägverzahnten Getrieberädern serienmäßig verbaut – und aus diesen Seriengetrieben immer wieder Renngetriebe entwickelt – schrägverzahnt und synchronisiert mit H-Schaltung!
    Interessanter Effekt aus dieser Tatsache:
    Erst mit dem Einsatz der Elektronik wurden geradverzahnte Schrittschalt- also Klauenschaltgetriebe zuverlässig, da Verzahnungsbrüche durch präzise und schnelle und vor allem reproduzierbare Schaltungen selten wurden.
    Bis dahin haben der Porsche 917, der 956 oder 962 und einige weitere Porsche-Rennfzge. mit sehr zuverlässigen, schrägverzahnten und sychronisierten H-Schaltgetrieben massiv Langstreckenrennen für sich entschieden – nicht zuletzt auch oft durch Getriebeschäden der geradverzahnten, manuell bedienten und damit störanfälligen Schrittschaltwerk-Klauenschaltungs-Konkurrenz…
    Das erste geradverzahnte Schrittschalt-Klauengetriebe, pneumatisch per Paddle geschaltet und elektronisch gesteuert hat Porsche im „kleinen“ RS Spyder, der über 3 Jahre sehr erfolgreich ( siehe Porsche-Projekte ) bei der ALMS ( American Le Mans Series ) unterwegs war, eingesetzt…

  4. hallo Herr Dimter,
    wenn ich mir die Bilder von Ihnen mit ihrer K1600 so anschaue denke ich, daß sie wohl sehr froh sind mit ihrem Moped.
    Sie kennen sich offensichtlich sehr gut mit Getrieben für Kraftfahrzeuge aus.
    Zum Getriebe gehört unter Anderem auch irgend eine mehr oder weniger lösbare Verbindung zum Motor; Kupplung genannt.

    So, jetzt zur Sache:
    Ich habe auch eine K 1600 GT und war mit ihr neulich auf großer Tour in den Alpen.
    Die Tagesetappen lagen zwischen 250 und 350 Kilometern.
    Hier ist es mir zum ersten mal passiert, daß das Spiel/der Leerweg am Kupplungshebel größer wurde.
    Vom Gefühl her würde ich sagen, je länger die Fahrzeit, desto größer der Leerweg; in gewissen Grenzen natürlich.
    Ich konnte den Zustand durch Verstellen des Kupplungshebels ein wenig kompensieren (Griffweitenverstellung ganz auf, dadurch längerer Betätigungsweg des Geberzylinders).
    Bei Stopps war das Einlegen des Leerlaufs ohne Motorabstellung nicht mehr möglich; beim Betätigen des Schalthebels bei komplett gezogener Kupplung bei stehendem Fahrzeug sprang das Getriebe immer vom ersten in der zweiten Gang oder vom zweiten in der ersten.
    Die Rückschaltvorgänge während der Fahrt wurden umso knochiger, je kleiner der einzulegende Gang wurde (z.B. ging 5 nach 4 wesentlich weniger knochig als 3 nach 2). Ich habe dann natürlich sehr spät zurückgeschaltet, d.h. annähernd bei Lerrlaufdrehzahl im aktuellen Gang zurück in den nächst niedrigeren Gang.

    Gestern habe ich die Kupplung entlüftet. Das hat das Problem gelöst.
    Der relativ große Leerweg am Kupplungshebel, den ich aus den Alpen mitgebracht habe, ist wieder weg.
    Der Druckpunkt ist jetzt wieder knackig vorhanden.
    Soweit, so gut.
    Bleibt nur die spannende Frage „wann und wo ist die Luft ins Hydrauliksystem gelangt ??“
    Der Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter ist absolut ok; ergo scheidet „Einpumpen“ von Luft beim Betätigen der Kupplung aus.

    Haben sie eine Idee?
    Hatten sie so etwas auch schon mal?
    … oder schon mal davon gehört?
    Meine Suchen im www sind bis jetzt ergebnislos.

    mfG
    Lutwin Wenner

  5. Erwin Kotz sagt:

    Hallo Chris,
    ich habe heute zufällig deine Homepage enddeckt und dachte ich muß dir unbedingt schreiben.
    Deine Hommage ist für mich sehr aufschlußreich und ich sehe sie macht dir sehr viel Spaß – also weiter so.
    Wie geht es dir als Rentner – ich glaube wir sind alle inzwischen Rentner – ich meine die „exHandballer“ von Leonberg und Münchingen.
    Ich wohne immernoch auf der Alb, allerdings in einem eigenen kleinem Haus. Nach Münchingen komme ich nur noch zu meinem Vater der jetzt auch schon 86 J. ist.
    Wenn du mal auf die Alb kommst schau einfach mal vorbei, währe nett dich mal wieder zu sehen – hier meine Adresse

    Gruß von Erwin

    • cede sagt:

      Hi Wiener, ich freu‘ mich riesig, daß wir uns nach so ungefähr 40 Jahren wieder „gefunden“ haben.
      Ich schreib‘ Dir ’ne mail…
      Gruß Christoph

  6. Günter Voss sagt:

    Hallo Christoph, Tolle Web-Site hast Du da erstellt. Bin selbst seit 37 Jahren bei Porsche in Wien (habe also auch das Brandzeichen). Du müsstest Dich eigentlich noch an zwei (leider bereits verstorbene) sehr gute Freunde von mir erinnern können. Anton Faber war Getriebespezialist am 906, 910 und 917 bzw. Franz Pollak war in der Motorenabteilung 906, 908, 910. Bin selbst derzeit auf der Suche nach sämtlichen Detailfotos vom 956 LH (speziell Motor), da ich gerade einen 83er Rothmans in 1:12 aufbauen möchte. Ev. hast Du da was im Fundus. Liebe Grüße aus Wien. Günter

  7. cede sagt:

    Lieber Günter, hallo Porsche-Kollege,
    Deine beiden Freunde kenne ich nicht:
    Ich hab‘ 1976 bei Porsche im Entwicklungszentrum als Mechaniker im Getriebeversuch begonnen – zu „Ingenieursehren“ bin ich erst 1982 gekommen – mein erstes Projekt war der 956.
    Die genauso genialen 906, 908, 910 und 917 habe ich nur als Fan von außen erlebt.
    Und Bilder – sorry – hab‘ ich praktisch nur getriebeseitig und hier auch nur sehr begrenzt, zu bieten.
    Mir fällt da auch nur Google ein oder eventuell ein Schreiben an’s Porsche-Museum:
    Die Jungs haben natürlich Bilder in Hülle und Fülle…
    Vielleicht erreichst Du auf dieser Schiene etwas.
    Ich wünsche Dir in jedem Fall gutes Gelingen
    und für die nahe Zukunft ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute zum neuen Jahr!
    Liebe Grüße aus Weissach, Christoph

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